Unser Elternbeirat 2016 / 2017

In unserem eingruppigen Kindergarten kennen sich die Eltern. Das Verhältnis der Eltern untereinander ist herzlich und persönlich. Aufgrund des familiären Rahmens sind alle Eltern regelmäßig im Gespräch mit den Erzieherinnen. Und so ergibt es sich ganz natürlich, dass sich alle Eltern nach ihren Kräften bei Festen oder Arbeiten im Kindergarten einbringen. Darüber hinaus erfüllt der Elternbeirat (im speziellen der Vorsitz) die Funktion als ständiger Ansprechpartner für alle Eltern aber im Besonderen auch für das pädagogische Team des Kindergartens oder auch für den Träger und seine Anliegen.

Zu Beginn des Kindergartenjahres ist jeder herzlich eingeladen sich dem neu zu formierenden Elternbeirat anzuschließen. Dieser kann durch Nominierung und Wahl bestimmt werden, kann sich aber auch ohne Wahl aus einer Gruppe von 6-8 interessierten Eltern bilden. Der Vorsitz wird unbürokratisch einer Person aus dem Elternbeirat, die sich dazu bereit erklärt, übertragen.

Der Elternbeirat trifft sich regelmäßig, um über aktuelle Entwicklungen, Erfordernisse oder Ideen zu beraten und abzustimmen, Projekte anzustoßen und zu koordinieren oder beispielsweise Feste zu planen. Er verwaltet auch die Elternkasse.

In den letzten Jahren hat es sich bewährt, dass jedes Elternbeiratsmitglied eine oder mehrere Aufgaben übernimmt, die seinen Interessen und seinen zeitlichen Möglichkeiten entgegenkommen. Neben den klassischen Rollen wie Schriftführer und Kassier, haben wir eine Geschenkebeauftragte, eine Kontaktperson zum Flohmarktteam, ein Mitglied im Kindergartenausschuss der Kirchengemeinde, jemanden für Texte aller Art, einen Kontaktperson zur Lokalpresse usw. So ist gewährleistet, dass sich die Arbeiten gut verteilen und es jedem auch Spaß macht dabei zu bleiben.

Im Vordergrund steht immer der Einsatz für die Kinder. Nichts von unserer Arbeit dient einem Selbstzweck, alles soll und kann im weitesten Sinne den Kindern zugutekommen. Und wie viel Spaß es machen kann, als Gruppe von Eltern Projekte zu planen und umzusetzen erleben wir immer wieder.

Da sitzen beispielsweise 10 Mütter einen Nachmittag zusammen und gestalten unter der Anleitung von Frau Seemann jede Menge wunderschöne Adventskränze. Das Ergebnis ist eine ordentliche Aufbesserung der Elternkasse durch den Verkauf und ganz nebenbei ein paar Stunden nette Gespräche.

Oder wir legen aktiv Hand an, bei der Gartenneugestaltung. Manch einer ist erstaunt, wie gut er selbst mit Akkuschrauber und Säge umgehen kann und lernt noch was dazu. Und wir alle sind begeistert, wie viel man in 4 Stunden schaffen kann, wenn man als Team arbeitet. Die Kinder freuen sich über neue Spielmöglichkeiten im Garten und der Träger ist dankbar für jeden Euro, den er einsparen kann, damit die Ausgaben für die Kirchengemeinde machbar bleiben.

Bei allen Festen steuert jede Familie etwas bei: Arbeitskraft, Kulinarisches, Ideen oder Material… jeder nach seinen Möglichkeiten und Talenten.

Das alles bewirkt, dass wir uns in unserem kleinen sympathischen Kindergarten als eine große und gute Gemeinschaft sehen. Ein kleiner Kindergarten bringt besondere Anforderungen mit sich – nicht nur für den Träger und das pädagogische Team, sondern auch für die jeweiligen Eltern. Für das Privileg unsere Kinder in dieser wunderbaren Einrichtung so hervorragend betreut zu wissen sind wir alle gerne bereit uns diesen Anforderungen zu stellen.

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